Altersklassensieg

August 17, 2008 by nordlaeufer

… heute beim Diekseelauf.

Heute also war der Diekseelauf. Die Strecke sollte eigentlich 11,2 km lang sein aber schn beim Einlaufen war klar, dass sie mindestens 300 m länger sein würde. Im Grunde ist das ja egal, weil es erstens sowieso eine krumme Streckenlänge ist und zweitens alle die gleiche Strecke laufen werden. Das Wetter ist für einen schönen, gemütlichen Trainingslauf optimal. Es sind etwa 19 Grad, die Sonne scheint, im Wald ist es noch angenehm schattig und es weht nur ein ganz bisschen Wind. Für einen Wettkampf hätte ich mir allerdings ein bisschen Regen gewünscht, aber ich nehme es wie es ist und finde das Wetter gar nicht mal so schlecht.

Vor dem Lauf treffe ich zwei meiner Vereinskameraden. Gemeinsam jammern wirr ein bisschen, wobei die beiden auf deutlich höherem Niveau jammern, hält der eine doch immerhin den aktuellen Streckenrekord. Ich selbst bin in der vergangenen Woche zwar ausreichend gelaufen aber sonst bin ich doch ziemlich erschöpft, weil ich in den letzten Tagen wiedermal sehr viel Auto gefahren bin. Alles in allem stehen die Zeichen aber ganz günstig für eine einigermaßen passable Zeit, wobei das für mich irgendwas um die 45 Minuten (allerdings für die 11,2 km) bedeuten würde.

Die Strecke selbst erweist sich als etwas hügelig, vor allem auf der ersten Hälfte gibt es doch ein paar kleinere Anstiege zu bewältigen. Nichst wirklich aufregendes aber man kommt doch immer wieder etwas aus dem Rhythmus. Dazu kommen gerade am Anfang ein paar recht scharfe Kurven. Obwohl es insgesamt nur knapp 200 Teilnehmer sind, gehe ich einem möglichen Gerangel dadurch aus dem Weg, indem ich mich in die zweite oder dritte Startreihe stelle.

Dann geht es los und wie üblich könnte der Lauf nach 3 km gerne zuende sein. Die Zeiten pendeln so um die 4:05 min, das ist angesichts der äußeren Umstände in Ordnung und es ist auch anstrengend genug. Viel mehr gibt es von dem reinen Lauf gar nicht zu berichten, was wohl einfach daran liegt, dass ich nicht mehr mitbekommen habe. Nach 48:07 Minuten bin ich im Ziel. Dort kommt es aus irgendeinem Grunde zu einer Verwechslung, in der ersten Ergebnisliste stehe ich mit einer 49:30 min. und als 7. der Altersklasse. Zwar haben die Offiziellen das noch vor mir mitbekommen aber ich bin so frustriert, dass ich auf der Stelle nach Hause fahre. Erst später viel mir auf, dass in der Liste auch noch die falsche Altersklasse stand.

Nun schaue ich heute Abend die Ergebnisliste auf der Seite des Veranstalters an und was muss ich feststellen: Sieg in der AK 45 in 48:04 min. Da ist es natürlich ärgerlich, das ich nicht mehr bis zur Siegerehrung gewartet habe. Unter diesen Umständen hätte mein Besuch sicher auch gerne gewartet.

Insgesamt also ein gelungener Lauf, die Panne bei der Zeitmessung sehe ich nicht so dramatisch. Ein schöner Wettkampf in herrlicher Umgebung bei wunderbarem Sommerwetter.

P.S. Michi, danke fürs Daumendrücken, es hat offensichtlich geholfen!

Wettkampfanmeldung

August 6, 2008 by nordlaeufer

Nun habe ich mich schnell noch für den Diekseelauf angemeldet. Der Vorteil ist, dass ich somit am 17. August keinen langen Lauf machen muss, der Nachteil ist, dass es wohl fast genauso anstrengend wird. 11,2 km um den Dieksee herum. Na ja, hin und wieder ein kleines Wettkämpfchen kann ja nicht schaden. Hoffen wir mal auf Bestzeitenwetter, also leichten Regen und 15 Grad.

Ein guter Monat

August 1, 2008 by nordlaeufer

war der Juli nicht nur aber auch in läuferischer Hinsicht. 260 km bin ich gelaufen und damit nur 2 km weniger als im März und 115 km mehr als noch im Juni. Es geht also wieder aufwärts uns wenn es so bleibt, schaffe ich doch noch die 2.500 Jahreskilometer.

Oh Schreck

Juli 30, 2008 by nordlaeufer

Meine Socken wiegen 2 kg.

Da stelle ich mich vor dem heutigen Lauf völlig nichts ahnend nur in Socken auf die Waage und was muss ich feststellen? 71,5 kg - wo kommen die denn her? Was habe ich getan? Ich weiß es nicht!

Also schnell in die Laufsachen gesprungen und losgerannt. 16 km sollten es werden. Der Himmel ist heute bedeckt und es weht, im Gegensatz zu den vergangenen Tagen nur ein leises Lüftchen, Der Wetterbericht murmelt was von Windstärke 2 und nicht 5, teilweise 6. Morgens um 10 Uhr ist auch kaum jemand unterwegs, die meisten arbeiten und dort, wo ich laufe, verirren sich keine Touristen. So habe ich die Wald- und Feldwege, die heute etwa die Hälfte der Strecke ausmachen, für mich alleine. Ich laufe recht zügig und versuche wieder einmal die Frage zu beantworten, wie man im Wettkampf so ein Tempo oder sogar noch schneller fast die dreifache Strecke durchhalten kann. Wie immer finde ich keine Antwort aber ich weiß ja, dass es geht.

Nachdem ich mich zu Hause wieder einigermaßen erholt habe, stelle ich erneut auf die Waage, diesmal allerdings ohne Socken. Jetzt zeigt sie noch 68,5 kg an. Da bin ich aber beruhigt, aber auch ein bisschen überrascht, denn dass ein Paar Socken so schwer ist, hätte ich nicht gedacht. Wenn ich beim nächsten Mal auch noch meine Brille abnehme, sollte ich mein Wunschgewicht für den Marathon also bereits erreicht haben.

Durchschnitt

Juli 28, 2008 by nordlaeufer

… war die letzte Woche mit 57 km. Die längste Einheit waren 16 km, die kürzeste 7 km. Positiv ist also zu vermerken, dass es mir gelungen ist in der ersten Nachurlaubswoche eine halbwegs ordentliche Anzahl von Kilometern zu laufen.

Diese Woche soll nun ein erstes Tempotraining folgen. Eigentlich hatte ich mir schon für heute 4 x 2.000 m mit jeweils 800 m Traboause vorgenommen, aber der Lauf gestern Abend war aus irgendeinem Grunde sehr anstrengend, so dass ich es nach 50 m auf der Bahn heute morgen gleich aufgegeben habe. Nun werde ich die Intervalle morgen früh laufen in der Hoffnung, dann besser drauf zu sein.

Regen, nichts als Regen

Juli 19, 2008 by nordlaeufer

Nachdem ich mich gestern noch vor dem Regenlauf gedrückt habe und statt dessen lieber 40 km auf dem Home Trainer gefahren bin (und mir dabei zum x-ten Mal “Kill Bill 2″ angesehen habe) dachte ich heute, ich bin schlau und nutze eine Regenpause für mein Läufchen. Diese Pause hielt ganze 2 km.

Interessant auch, wie sich so die Motivation ändert. Nach einem Kilometer dachte ich mir, die 6 km Runde würde auch reichen. Schaue ich halt “Kill Bill” auf dem Home Trainer zu Ende. Kurz vor dem Abzweig war mir dann aber doch klar, dass es heute die 16 km Runde werden würde. Damit wäre ich dann bei gut 40 km bisher in dieser Woche und die verbleibenden Kilometer bis zur magischen 50 kann ich dann morgen auch im Halbschlaf laufen.

Dann fing es jedoch recht stark an zu regnen und die Waldpassage (ohnehin nicht so besonders lang) war noch ein Stückchen hin. Das Finishershirt der Rostocker Marathonnacht hing wie ein nasser Sack an mir, total durchgeweicht erreichte ich nach ungefähr 6 km endlich den Wald, der wenigstens etwas Schutz gegen Regen und Wind bot. Dafür waren die Wege hier aufgeweicht, na ist ja auch egal, warum sollen Schuhe und Strümpfe trocken bleiben, wenn der Rest auch schon nass ist.

Als ich aus dem Wald raus komme, fängt es wieder an zu regnen. Aber nass bin ich ja ohnehin schon und eine richtige Abkürzung gibt es jetzt auch nicht mehr. Also trotte ich so vor mich hin und habe nach einer knappen Stunde wieder die Straße und damit auch den Radweg erreicht. Jetzt habe ich noch ungefähr 5,5 km zu laufen, wie durch ein Wunder hört es nun auch auf zu regnen. Im Verlauf der folgenden 3 km ärgere mich mindestens 3 mal darüber, dass die Straßenmeisterei die Markierungen geändert hat. Diese sind jetzt auf der gegenüberliegenden Straßenseite an den Begrenzungspfosten angebracht und damit kann ich nur noch erahnen, was da drauf steht.

Nach 1:30 h bin ich schließlich wieder zu Hause und nachdem zwischendurch sogar mal die Sonne schien, scheint es nun gleich wieder loszugehen mit dem Regen.

Wochenbilanz

Juli 13, 2008 by nordlaeufer

Mit den 20 km von heute waren es in dieser Woche gut 70 km. 5 Trainingstage habe ich dafür gebraucht. Das ist so ungefähr der Umfang, den ich mir in den nächsten Wochen vorgenommen habe, mal sehen ob ich es schaffe. Vielleicht wird es auch noch etwas mehr (oder bei gleich bleibenden Umfang ein Trainingstag weniger) denn ich will versuchen, die langen Läufe noch etwas auszudehnen. Länger als 30 km wird es aber sicher nicht werden, da bin ich dann ja schon rund 2,5 h unterwegs.

Leicht und federnd

Juli 10, 2008 by nordlaeufer

so fühlte ich mich heute. Zunächst dachte ich, dass es etwas schwer werden würde, weil die hügligen 13 km von gestern noch deutlich spürte. Aber dann war es doch leicht und beschwingt, einmal in die Stadt und zurück. Macht mit einem kleinen Umweg auch wieder 13 km. Trotzdem freue ich mich auf den Ruhetag morgen.

Neue Ziele

Juli 9, 2008 by nordlaeufer

Nachdem ich wochen- um nicht zu sagen monatelang mehr oder weniger lustlos mit niedrigen Wochenkilometern durch die Gegend geeiert bin, will ich nun doch noch mal wissen.

Seit Montag läuft also die Vorbereitung auf den Magdeburg-Marathon am 19.10.2008. Wie es sich gehört, habe ich mir drei Ziele gestellt. Bei optimalem Verlauf soll es eine Zeit unter 3:15 h werden, das zweite Ziel soll eine Zeit in der Nähe meiner Bestzeit sein, also um die 3:22 h, mindestens aber (als drittes Ziel) unter 3:30 h. Einen ersten Test werde ich wohl in Plön machen, der Marathon Rund um den Großen Plöner See findet am 31.08.2008 statt.

Mal sehen, wie die Vorbereitung so läuft.

Schönberger Deichlauf

Juni 29, 2008 by nordlaeufer

Wettkampf oder betreutes Laufen - das war heute die Frage. Mehr oder weniger ohne Training hatte ich heute vor, beim Schönberger Deich- und Salzwiesenlauf den Halbmarathon zu laufen. Obwohl ich mich nicht mehr erinnern kann, wann ich das letzte Mal 21 km am Stück gelaufen war, war ich recht optimistisch eine halbwegs manierliche Zeit zu laufen - warum weiß ich nicht.

Für 9 Euro Startgebühr (diesmal plus 2 Euro Nachmeldegebühr) bekommt man doch so einiges geboten. Zuerst einmal eine liebevoll organisierte, in diesem Jahr schon zum 19. mal ausgetragene Veranstaltung. Start und Ziel ist auf einer nagelneuen Kunststoffbahn, auf der das Laufen einfach ein Traum ist - schade dass es ingesamt nur ein paar hundert Meter waren, die wir darauf gelaufen sind. Dann darf man sich nach dem Lauf (vielleicht auch schon vorher, aber ein bisschen Wettkampf durfte es dann doch sein) an einem herrlichen Kuchenbuffet bedienen, einfach traumhaft. Schließlich bekommt man eine transpondervermessene Zeit eines traditionell falsch vermessenen Laufes. Vor zwei Jahren war ich beim 10 km Lauf den letzten Kilometer immerhin in 2:30 min gelaufen, überflüssig zu erwähnen, dass ich so eine Zeit in diesem Leben nicht mehr schaffen werde, egal ob ich schon 9 km Vollgas gelaufen bin oder nicht. Auch heute haben sicher wieder 150 m gefehlt - aber ist ja auch egal, denn eine neue Bestzeit war ohnehin nicht zu erwarten.

Zur Renntaktik: Ich dachte mir, schaust du mal auf den ersten zwei, drei Kilometern wie es so geht. Bloß nicht zu schnell loslaufen. Mit ein paar Leuten aus meinem Verein war ich mich ein bisschen einlaufen, es war schon gut warm und eigentlich war ich nach den 3 km schon fertig. Das konnte ja heiter werden.

Schließlich also der Start und los ging die Hatz. Nach 3 Kilometern hatte ich keine rechte Lust mehr und fragte mich, warum ich mir das überhaupt antat. Relativ schnell fiel mir auch die Antwort ein, ich wollte nämlich in dieser Woche zum zweiten mal hintereinander 50 km laufen und dazu war der Halbmarathon zwingend notwendig. Also weiter aber doch nicht mehr ganz so schnell. Mir war jetzt schon mehr als warm und die 7 km auf dem Deich mit dem Wind von hinten und der Sonne von vorne kamen ja erst noch. Bei Kilometer 5 dann die erste Verpflegungsstelle. Eine gute Gelegenheit zu einer kleinen Brotzeit. Die freundlichen Helfer kredenzten lecker Wasser. Dann weiter, die Kilometerzeiten pendelten so um die 4:40 min. Das war auszuhalten und würde mir die Möglichkeit eröffenen bei der nächsten Verpflegungsstelle wieder ein kleines Päuschen zu machen und trotzdem noch unter 1:45 h anzukommen.

Gesagt, getan eine Pause weiter war die Hälfte schon geschafft. Jetzt beschloss ich doch noch ein bisschen zu laufen und sammelte noch ein paar Leute ein. Nach handgestoppten 1:38:49 h war ich schließlich im Ziel. Zu welchem Platz das gereicht hat, weiß ich noch nicht. Ich habe einfach mal angenommen, dass man mit so einer Zeit nicht aufs Treppchen kommt und da ich (wie immer) noch was vor hatte, bin ich nach dem Genuß eines Stückchen Kuchens nach Hause gefahren.