Regen, nichts als Regen

Nachdem ich mich gestern noch vor dem Regenlauf gedrückt habe und statt dessen lieber 40 km auf dem Home Trainer gefahren bin (und mir dabei zum x-ten Mal „Kill Bill 2“ angesehen habe) dachte ich heute, ich bin schlau und nutze eine Regenpause für mein Läufchen. Diese Pause hielt ganze 2 km.

Interessant auch, wie sich so die Motivation ändert. Nach einem Kilometer dachte ich mir, die 6 km Runde würde auch reichen. Schaue ich halt „Kill Bill“ auf dem Home Trainer zu Ende. Kurz vor dem Abzweig war mir dann aber doch klar, dass es heute die 16 km Runde werden würde. Damit wäre ich dann bei gut 40 km bisher in dieser Woche und die verbleibenden Kilometer bis zur magischen 50 kann ich dann morgen auch im Halbschlaf laufen.

Dann fing es jedoch recht stark an zu regnen und die Waldpassage (ohnehin nicht so besonders lang) war noch ein Stückchen hin. Das Finishershirt der Rostocker Marathonnacht hing wie ein nasser Sack an mir, total durchgeweicht erreichte ich nach ungefähr 6 km endlich den Wald, der wenigstens etwas Schutz gegen Regen und Wind bot. Dafür waren die Wege hier aufgeweicht, na ist ja auch egal, warum sollen Schuhe und Strümpfe trocken bleiben, wenn der Rest auch schon nass ist.

Als ich aus dem Wald raus komme, fängt es wieder an zu regnen. Aber nass bin ich ja ohnehin schon und eine richtige Abkürzung gibt es jetzt auch nicht mehr. Also trotte ich so vor mich hin und habe nach einer knappen Stunde wieder die Straße und damit auch den Radweg erreicht. Jetzt habe ich noch ungefähr 5,5 km zu laufen, wie durch ein Wunder hört es nun auch auf zu regnen. Im Verlauf der folgenden 3 km ärgere mich mindestens 3 mal darüber, dass die Straßenmeisterei die Markierungen geändert hat. Diese sind jetzt auf der gegenüberliegenden Straßenseite an den Begrenzungspfosten angebracht und damit kann ich nur noch erahnen, was da drauf steht.

Nach 1:30 h bin ich schließlich wieder zu Hause und nachdem zwischendurch sogar mal die Sonne schien, scheint es nun gleich wieder loszugehen mit dem Regen.

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6 Kommentare zu “Regen, nichts als Regen

  1. habt ihr jetzt also den Regen. Hier ging das die letzte Woche fast durchgängig so. Wobei ich zugeben muss, dass mein Nichtlaufen nichts damit zu tun hatte.

    Obwohl: heute war es erstmals wieder trocken und sommerlich sonnig und schon bin ich ein Stückerl gelaufen 🙂 Natürlich nicht so weit wie du und natürlich nicht so schnell wie du … aber immerhin.

  2. Komisch, bei uns regnete es diese Woche 2x fast den ganzen Tag und ich bin ja so gaga, ich freue mich darüber. Dummerweise hört es entweder dann auf, wenn ich einen Fuß mit Laufschuhen auf die Straße setze, oder wie am Donnerstag nach 1 km. Ich laufe so gerne im Regen, dass ich letzte Woche sogar gewartet, es wurde immer dunkler, dann fing es an zu schütten, ich gehe raus, es hört auf. Das ist nicht witzig!

  3. Mir macht Regen auch nichts aus, wobei ich lieber davon während des Laufs überrascht werde anstatt darin zu starten. Diese Woche hats nicht geklappt und ab Mitte der Woche wird es wieder heiß *uff*

  4. Ja, der Sommer schießt wieder mal dämliche Kapriolen. Man weiß nie, ob es richtig ist, jetzt zu starten, oder lieber später… Na ja, dafür finde ich es um so schöner, wenn man seine Trainingseinheit gerade hinter sich hat und auf der Couch die Beine lang macht und der Himmel verdunkelt sich, es donnert, blitzt, prasselt…. Aber wehe ich bin unterwegs – gar noch mit dem Rad ;o)

  5. Kann sonst auch für sowas „Sin City“ oder mal wieder „From Dusk Till Dawn“ empfehlen. Das sorgt auch für die nötige Entspannung bei diesem Wetter…

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