Das Privileg des Freiberuflers

… besteht darin, im Wesentlichen laufen zu können, wann man will. Ok, manchmal bin ich auch beim Kunden aber an den meisten Tagen arbeite ich zu Hause und dann leiste ich mir den Luxus, tagsüber zu laufen und nicht bis zum Abend zu warten.

Am besten klappt das, wenn ich gleich morgens so gegen um 8:00 Uhr loslaufe. Zu diesem Zeitpunkt will selten schon jemand was von mir.  Auch vom Wetter her ist das eine ideale Zeit, im Sommer ist es noch nicht allzu warm und im Winter auf jeden Fall schon hell. Der Wald liegt auch noch ruhig da, nur hin und wieder mal ein Hund, der sein Herrchen oder Frauchen ausführt.

So war es auch heute wieder, ich hatte mir eine ruhige 11 km Runde vorgenommen. Morgen will ich noch mal etwas weiter laufen (um die 20 km) und in der nächsten Woche dann nur 2 richtige Trainingstage, Freitag vielleicht noch mal 10 km in aller Ruhe und am Sonntag dann der Marathon.

Ich hatte ja an anderer Stelle ein bisschen im Spass geschrieben, dass ich in letzter Zeit meistens das Marathontempo üben würde. Das stimmt auch, nur geht es mir natürlich nicht darum zu üben, wie man 13 km in einem Schnitt knapp unter 5 min. läuft. Der Marathon ist aber als anspruchsvoller Landschaftslauf ausgeschrieben und das ist er in der Tat. Es geht also weniger darum, ein gleichmäßiges Tempo zu laufen, da ist man nach 10 km platt, sondern eine dem Profil angepasste Geschwindigkeit. Also schön ruhig die Hügel hoch und dann, wenn es wieder bergab geht, etwas mehr Druck machen.

Als ich heute beim steilsten Anstieg im Wald auf die Uhr gesehen habe, stand da eine Durchschnittspace von 7:24 min/km und was soll ich sagen: Es war ganz außerordentlich anstrengend 😉

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6 Kommentare zu “Das Privileg des Freiberuflers

  1. Ein Privileg, das ich als Studentin auch ordentlich genossen habe. Heute habe ich immer noch das „Problem“, dass ich morgens eigentlich erstmal laufen muss, um arbeitsfähig zu werden. Bedeutet: um 5:30 Uhr ist häufig die Nach vorbei. Diese ganz frühen Läufe sind aber auch besonders und machen mit einem starken Kaffee intus auch viel Spaß.

    Welchen Marathon peilst du denn an? Viel Erfolg dabei und von den paar Steigungen einfach nicht irritieren lassen 😉

  2. *puh* – ich dachte schon, ich wäre unnormal. Aber wenn sogar DU so einen Schnitt anstrengend findest … Eigentlich achte ich ja nie drauf, aber weil ich’s heute doch mal wissen wollte, hab‘ ich grob gemessen (mit Uhr zu Hause beim Loslaufen und Ankommen) und stellte fest: gar nicht mal sooo langsam gelaufen – geht oft auch langsamer – und für die 10 km ca. 75 Minuten unterwegs gewesen. Glaube kaum, dass ich – außer im Wettkampf – jemals schneller laufe … Du aber schon, oder?

    Dass es bei dir steil bergauf ging und bei mir eigentlich fast nur flach, das ignorier‘ ich einfach mal 🙂

  3. Sach ich doch, dass das anstrengend ist. 😉

    Es ist ein schönes Privileg, das Du da hast. Ich hab mir schon mal an einem HomeOffice-Tag einen Mittagspausenlauf gegönnt, das ist schon klasse. Aber grundsätzlich geht das halt nicht und jetzt kommen bald die dunklen Tage… ach ja – dann erschreck ich halt wieder Katzen mit meinen Blinke-Dingern an den Beinen.

  4. Oh ja – 8 Uhr wäre eine prima Zeit zum laufen …
    Aber wenn ich morgens laufen möchte, muss ich auch spätestens um 6.00 Uhr los.
    Viel Glück beim Marathon.

  5. Lieber nicht darüber nachdenken, welche Durchschnittspace bei mir auf der Uhr gestanden hätte beim steilsten Anstieg 😉
    Ist ja gar nicht mehr lange bis zu Deinem Marathon, irgendwie fliegt die Zeit nur so dahin. Gut, dass die meisten Kunden so früh noch nicht kundentauglich sind, da kannst Du wenigstens diese Möglichkeit nutzen. Sieht sicher jeder unterschiedlich, aber ich finde, dass ist irgendwie die schönste Zeit zum Laufen. Himmlische Ruhe, klare Luft und man sieht den Tag und das Leben erwachen.

  6. Soso… jetzt weiss ich ja wo du dich so zwischen 08.00 und 10.00 Uhr immer rumtreibst 😉
    Von wegen, da versucht dich kaum einer zu erreichen 😛

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