MP3 Player im Wettkampf erlaubt?

Natürlich nicht und das aus zwei Gründen. Zum einen werden die meisten Wettkämpfe ja nach DLV-Verordnung ausgerichtet und da sind derartige Hilfsmittel verboten. Zum anderen ist es aber auch unsportlich gegenüber den anderen Teilnehmern. Aber eigentlich geht es mir gar nicht darum.

Eine Begründung so einen Player doch mitzunehmen ist, dass es gerade auf der Marathonstrecke irgendwann langweilig wird. Wenige oder gar keine Zuschauer und endlose Geraden sorgen nicht gerade für Abwechslung. Da finde ich folgende Vorstellung schon recht witzig.

Olympische Spiele im Marathon. An der Vorstartlinie finden sich der alte Weltrekordler Paul T. und der amtierende Haile G. ein. Paul mit einem MP3-Player bewaffnet (Trinkgurt stelle ich mir auch lustig vor) und Haile hat seinen Huskie dabei. Auf die entsetzte Nachfrage des Veranstalters antworten beide: Ach wissen Sie, so ein Marathon zieht sich zwischen Kilometer 25 und 38 immer so, da bin ich über jede Abwechslung dankbar! Außerdem sagt Haile, wäre er mit Hund immer schneller und Paul meint, dass würde ihm mit Musik genauso gehen.

Noch lustiger finde ich übrigens die Vorstellung, wenn es sich um einen 10 km Bahnwettkampf handelt. Sind ja immerhin 25 Runden …

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6 Kommentare zu “MP3 Player im Wettkampf erlaubt?

  1. Da merkt man mal wieder, was für eine mentale Stärke die haben, hm? 😀
    Ich habe bisher allerdings im Wettkampf auch noch nie auf die Musik zurückgegriffen. Das schafft man auch so. Man muss nur stark sein.

  2. Für mich ist es völlig unvorstellbar, im Wettkampf mit Musik zu laufen. Langweilig wird es mir auch nie, schließlich muss man sich alle paar Minuten immer wieder dieselben Fragen beantworten. Ist das Tempo zu hoch oder zu niedrig? Ist die Gruppe, mit der man gerade läuft die richtige? Kann man an dem Gegner noch vorbei oder muss man ihn ziehen lassen? usw.

    Ich hatte einmal im Training auf einem 32 km Lauf Musik dabei. Blöderweise fing es nach 3 km an, ziemlich stark zu regnen, so dass ich in erster Linie damit beschäftigt war, den Player halbwegs trocken zu halten. Die Musikauswahl war auch nicht gerade optimal. Die Stimmung vor dem Lauf ist dann doch eine andere als bei Kilometer 20.

  3. Für mich käme es bei einem Lauf auch nicht in Frage. Du hast übrigens die Frage „Warum mache ich Sch… hier eigentlich?“ 😉 wenn es schlecht läuft, vergessen, hihi. Auch sehr wichtig und kann man sich auch durchaus mehrfach stellen und beantworten.

    Vor einigen Jahren bin ich auch mal mit Musik gelaufen, als ich merkte, dass ich mich da so sehr dran gewöhnt hatte, dass ich ohne nicht mehr konnte und bei „Batterie leer“ auch Kopf und Beine aufgaben und gar nichts mehr von selber ging, habe ich die Reißleine gezogen und bin ab da ohne Musik gelaufen. Diese Wohlfühlabhängigkeit, die ich da feststellte, behagte mir gar nicht.
    Letztes Jahr habe ich es dann 1x probeweise versucht, mit Hörbuch zu laufen, testweise auf einer kurzen lockeren Runde, nach 1 km habe ich den Player verstaut, weil ich nur 3 Sätze mitbekommen habe, konnte mich darauf gar nicht konzentrieren, Gedanken schweiften ab oder ins Nichts.

  4. Ein ganz wichtiger Punkt, Michi. Klar ist, wenn man sich diese Frage nicht stellt, läuft man zu langsam 😉

  5. Sag ich doch, Michi 😉

    Neue Schuhe, ja: Brooks Burn 3, wieder passend zum Race Set für den Sommer 😉

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