Training #1

Obwohl ich in Hamburg weit entfernt von irgendwelchen Wunschzeiten ins Ziel gekommen bin, bin ich erstaunlicherweise nicht frustriert. Das mag daran liegen, dass ich bis ziemlich zum Schluss ein recht gutes Tempo laufen konnte, wenn ich denn gelaufen bin und nicht an den Wasserstellen pausiert habe. Den Schwung will ich jetzt nutzen, etwas mehr zu machen und mich etwas stärker an dem Plan von Papa Greif orientieren. Zwei Wettkämpfe habe ich derzeit für dieses Jahr noch in der Planung, Ende des Monats in Schönberg der Deich- und Salzwiesenlauf und dann Ende Oktober in Lübeck der Marathon. Ob ich in Schönberg die 10 km oder doch wieder den Halbmarathon laufe, werde ich wohl recht kurzfristig entscheiden.

Heute stand die erste (wenigstens für mich) richtige Trainingseinheit auf dem Programm und zwar 15 km mittelintensiver Dauerlauf, was bei mir ein Tempo von 4:33 min/km bedeutet. Geworden sind es dann 15 km in 4:20 min/km, dazu noch jeweils 1 km ein- und auslaufen. Das ist dann zwar schon ein intensiver Dauerlauf aber das ist sicher nicht so schlimm, weil ich bis zur nächsten Einheit 2 Tage Pause habe. Morgen mache ich auf keinen Fall was und wenn ich mich gut fühle, werde ich am Freitagfrüh ein wenig laufen, wenn nicht, dann eben nicht.

Das Tempo ist das, was man wohl komfortabel hart nennen würde. Noch deutlich im aeroben Bereich und wohl auch noch (hoffentlich) 15 – 20 sek. vom Halbmarathonrenntempo weg, aber eben doch schon recht fordernd, vor allem durch die recht lange Streckenlänge. Man ist aber noch nicht völlig fertig und kann sich auch im letzten Abschnitt noch gut auf den Laufstil konzentrieren. Also Füße hoch und Körperspannung halten und nicht einfach nur gedankenlos dahinschlurfen 😉

Für alle, die beobachten wollen, wie sich ein Profi auf die Olympischen Spiele vorbereitet, hier mal ein Link auf die Seite von Andre Pollmächer. Er schreibt nicht nur, wie er trainiert (das alleine wäre ja schon spannend genug) sondern schreibt bei der einen oder anderen Einheit auch dazu, welchen Sinn sie hat. Als nächstes startet er übrigens am Wochenende in Oslo über die 10.000 m, dafür wünsche ich ihm natürlich viel Erfolg.

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2 Kommentare zu “Training #1

  1. Schön, dass Du wieder was schreibst 🙂
    Ist das der Countdown an dem Du Dich etwas orientierst oder hattest Du mal einen Jahresplan?
    Ist die Marathonstrecke in Lübeck ganz flach? Vor Jahren war ich da mal, hat mir gut gefallen das Städtchen, klasse fand ich damals die ganzen Herren auf den Bildern im Rathaus, egal aus welchem Blickwinkel, sie schauten einen immer an.

  2. Michi, ich leiste mir den Jahresplan. Wenn ich nun auch noch danach trainiere, um so besser 😉

    Die Marathonstrecke in Lübeck ist im Grunde schon flach, hin und wieder zwar mal ein bisschen huckelig aber keineswegs bergig oder auch nur hügelig. Es ist eine Wendepunktstrecke nach Travemünde und zurück. Deshalb geht es zweimal durch den Herrentunnel, einmal bei km 8 (easy) und dann bei km 34 (nicht mehr ganz so easy 😉 Die Strecke ist sehr windanfällig. In aller Regel hat man es auf dem Hinweg mit Rückenwind zu tun (sehr schön) und auf dem Rückweg mit Gegenwind (nicht mehr ganz so schön 😉 Aber ansonsten ist die Veranstaltung überschaubar und wenn ich mich etwas anstrenge, kann ich sogar schnellste Frau werden 🙂

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