Der Plan für diese Woche

Letzte Woche habe ich ja beschlossen, dass nun wieder einmal ein Marathontraining beginnt, diesmal aber richtig 🙂

Nachdem ich für letzte Woche ja schon wieder eine Ausrede gefunden habe, wie wir wissen war das Wetter schuld, soll es nun in dieser Woche erstmalig zur Sache gehen. Geplant ist folgendes:

  • Montag: 16 km (16,1 km in 1:17:04 h)
  • Dienstag: 14 km (15 km in 1:12:07 h)
  • Mittwoch: 20 km (20 km in 1:38:27)
  • Donnerstag: frei (schön)
  • Freitag: 18 km (davon 16 als mittelintensiven Tempodauerlauf) (nix)
  • Sonnabend: 15 km (8,1 km in 0:42:37 und 22,3 km in 1:59:55)
  • Sonntag: 25 km (als Vorbereitung der langen Läufe) (8km in 0:44:14)

Der mittelintensive Dauerlauf bedeutet bei mir eine Pace von 4:25 – 4:30 min/km, das wird im Laufe der Zeit hoffentlich noch 15 – 20 sek. schneller, die normalen Dauerläufe laufe ich inzwischen mit einer Pace von knapp unter 5 min/km. Wenn ich das ein paar Wochen durchhalte hoffe ich, dass ich zum ersten Mal einigermaßen vernünftig auf einen Marathonwettkampf vorbereitet bin. Klar ist, dass diese Umfänge immer auch eine Gradwanderung sind. Neben der Zeit, die sicher nicht immer da sein wird, muss man immer auch in sich hineinhören, ob die geplante Einheit geht oder man doch besser umdisponiert. Deshalb wird es auch immer nur maximal eine Tempoeinheit geben und nicht wie im Greif-Plan zwei. Und wenn es mal nicht geht, dann werde ich versuchen, Umfang vor Tempo zu machen. Man darf gespannt sein.

Vorschläge, Ideen und Anmerkungen sind sehr willkommen.

Fazit zur Halbzeit: 3 Tage hintereinander zu laufen ist ja nun nichts besonderes, allerdings habe ich bisher noch nicht 3 recht lange Einheiten am Stück gemacht. Die letzten 10 km des heutigen Laufs waren etwas anstrengend, das kann aber auch daran gelegen haben, dass ich Mittags und die ganze Zeit in der Sonne (natürlich ohne etwas zu trinken) gelaufen bin. Insgesamt geht es mir bis hierher aber recht gut.

Fazit: Da ich auch am Freitag nicht laufen konnte, hätte ich am Wochenende insgesamt über 50 km laufen müssen, um das Umfangsziel noch zu erreichen. Das stellte sich dann doch als ein bisschen zu viel heraus. So sind es nur knapp 90 km geworden. Aber so schlecht ist das nun auch wieder nicht. Zwei Dinge haben sich mal wieder gezeigt. Erstens muss für 100 km in der Woche alles einigermaßen zusammenpassen und zweitens kann ich also nicht mal einen Plan einhalten, der nur eine Woche alt ist. Mal sehen, was die nächsten Wochen so bringen, da ich wohl wieder mehr beruflich unterwegs sein werde.

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9 Kommentare zu “Der Plan für diese Woche

  1. Vorschläge nicht wirklich, Du bist ja viel schneller. Was ich persönlich ja immer ganz gut finde, weil auch abwechslungsreicher ist, wenn die normalen Dauerläufe auch etwas unterschiedlicher sind und nicht alle im ähnlichen Tempo, also etwas weiter gestreut quasi als jetzt oben Mo/Die 4:49/4:48.

    Anmerkung:
    😉
    „…einigermaßen vernünftig auf einen Marathonwettkampf vorbereitet bin.“ und „…ob die geplante Einheit geht oder man doch besser umdisponiert.“
    Dazu verweise ich auf die letzten beiden Sätze von Dir im Kommentar des vorigen Blogeintrags *duckundwech* 😉

  2. Anja, Bewunderung tut natürlich immer gut aber wenn man für Dinge bewundert wird, die man noch gar nicht gemacht hat, da werde sogar ich rot 😉

    Michi, der Schwerpunkt soll diesmal ganz klar auf den Umfängen liegen. Außerdem will ich mich, was das Tempo angeht, nicht so sehr festlegen. Die normalen Läufe also so wie es kommt. Aber am Freitag, da soll es mal zur Sache gehen. Irgendwie freue ich schon darauf.

    Natürlich weiß ich, was du mit deiner Anmerkung meinst 😉 Nun ist das, was ich diesmal vorhabe, ja ein Vorstoß in neue Regionen (wenn ich denn die geplanten Umfänge von mehr als 100 km pro Woche tatsächlich einigermaßen regelmäßig hinbekomme). Da ist es natürlich besonders wichtig immer zu schauen, wie der alte Kadaver das so verkraftet und im Zweifel lieber mal zurückzustecken. Schließlich bin ich ja nicht mehr der Jüngste 😉

  3. Jaaaa, aber doch nicht wegen Regen. Unpässlichkeiten da will ich nicht streng sein 😉 aber Regen ist KEINE Unpässlichkeit, da zählt auch kein Alter, selbst dann nicht, wenn Du 40 Jahre älter wärest 😉 Weshalb gibt es hier eigentlich keine Peitschensmilie? *lach*

    Das mit den Umfängen nach Plan quasi und Tempo in den lockereren Läufen dann lieber nur nach Gefühl verstehe ich, wahrscheinlich wird es sich eh auch von alleine dann mit unterschiedlichen Tempi ergeben, ist ja nicht jeder Tag gleich.

  4. Äh, is klar, Mister „ich hab meine Marathonbestzeit mit längstens 19km gemacht“. Aber Du läufst doppelt so oft und drei Mal so weit wie ich! Du wolltest ja Anmerkungen…. 😉
    Nein, kein Neid, aber das erklärt es für mich. Ich hoppele brav weiter mit den Umfängen rum, die ich bisher vertrage und freu mich.

  5. Eva, da sprichst du ein Problem an, an das ich auch hin und wieder denke. Tatsächlich habe ich meine Marathon PB mit 19 km als längsten Lauf und max. 50 Wochenkilometern in der Vorbereitung erzielt. Immer, wenn ich mehr gemacht habe, war ich schlechter.

    Ich hoffe aber, dass dies in erster Linie an einer grottigen Renneinteilung oder besser an einer Überschätzung meiner Fähigkeiten am Tag x bezogen auf die Vorbereitung gelegen hat. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass ausgerechnet ich der Typ sein soll, der mit 10 km in der Woche eine 2:30 h im Marathon läuft 🙂

  6. Pläne einhalten und dann noch eigene … das beherrsche ich auch nicht. Mit dem fremden Plan gehts so halbwegs, weil ich etwas Rechenschaft ablegen muß. Nichtsdestotrotz finde ich das Absolvierte sehr beeindruckend, auch wenn es nicht mit deinem Plan komplett übereinstimmte.

  7. Hallo Tüpfel,

    zurück aus Köln sage ich erst mal Hallo in meinem Blog. Diese Woche sieht es etwas besser aus, vielleicht schaffe ich die magische Grenze ja im dritten Anlauf 😉

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