Ein länglicher Lauf

Gestern war es hier sehr schön und so fand also mein erster etwas längerer Lauf seit Jahren bei herrlichem Sonnenschein und wenig Wind statt. Noch dazu in kurz, da macht das Laufen gleich noch mal so viel Spaß.

Geplant war einmal um den Großen Binnensee, das sind etwa 20 km, durch einen kleinen Umweg wollte ich das auf 22 bis 23 km erweitern. Ich hatte ja in letzter Zeit mein in der Vergangenheit recht erfolgreiches Trainingskonzept wieder aufgenommen, welches darin besteht, dass ich pro Woche einmal etwas länger (bisher maximal 18 km, meistens eher 16 km) einmal etwas schneller (nun ja, insgesamt wohl 5 mal 1.000 m irgendwo zwischen 4:20 und 4:30 min) und der Rest wie es kommt.

Nach zwei Ruhetagen ging es recht beschwingt los, jedenfalls waren die ersten 6 km nach 31 min. auch schon erledigt und nach der ersten Stunde standen etwa 11,5 km zu Buche. Jetzt wurde es aber doch recht zäh, was vielleicht daran lag, dass es erstens recht warm war (und das bin ich in diesem Jahr noch nicht so gewohnt) und auch die Streckenlänge eher ungewohnt war. So ab Kilometer 15 hatte ich außerdem das dringende Bedürfnis, einen Schluck zu trinken. In der Vergangenheit bin ich solche Strecken immer ohne was zu trinken oder zu essen gelaufen (Ausnahmen nur dann, wenn es richtig warm und schwül war). Nun ja, ich hatte zwar Geld mit aber als ich drei Kilometer vor dem Ziel am Zeltplatz und einer Imbissbude vorbeikam, keine Lust mehr anzuhalten.

Alles in allem ein nettes Läufchen, so kann es weitergehen.

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4 Kommentare zu “Ein länglicher Lauf

  1. Was sagt man da? „Geht doch“. Ein Lauf so viel wie ich in der ganzen Woche. Yeah! Aber es spricht auch Bände, dass Du mich unter „Nicht Laufen“ im Blogroll eingeordnet hast. Haha…

  2. Anja, es ist nicht das, wonach es aussieht 😉
    Ich bin da vor Zeiten mal mitten in der Neusortierung der Blogroll hängen geblieben. Jetzt, wo ich das Blog wiederbelebt habe, werde ich da bei Gelegenheit mal weitermachen.
    Ansonsten bist du nur nicht so unvernünftig wie ich und reißt die letzten Kilometer auf der allerletzten Rille ab, mir wurde jedenfalls am Sonnabend nach dem Lauf schon beim Gedanken an was zu essen schlecht – gesund ist das vermutlich nicht. Allerdings hat die Aktion offenbar keine bleibenden Schäden hinterlassen, wie ich mich heute überzeugen konnte. Aber Sommer und noch dazu in Köln, das muss ich ausnutzen!
    Grüße von der Schäl Sick!

  3. Ja, Sommer in Köln – da muss man laufen, da hast Du wohl recht – Grüße vond er Schäl Sick auf die Schäl Sick! Ich werde mich jetzt auf den Weg zum Sommer in Bayern begeben. Mal sehen, was da läuft.

  4. wie schön länglich…großartig.
    Das mit dem Trinken finde ich interessant. Ich bin früher auch lange ohne Trinken gelaufen, und hatte letztens schon nach km 6 Durstgefühle. Das kann man bestimmt auch wieder trainieren.

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